Radtouristik

Trainingszeiten

Sonntag 9h30 (nur während der Sommerzeit)

Treffpunkt Bäckerei Gulde

Ansprechpartner Training: Thomas Jürgens Tel.: 07473 4151

Ansprechpartner RTF

Karin Krüger-Thielmann

Tel.: 07471 97357

Harald Joosten

Tel.: 07471 72889

Unsere Touristikgruppe trainiert einmal wöchentlich. Je nach Anzahl der Teilnehmer fahren wir in verschieden schnellen Gruppen zwischen 35 und 70km weit; an Wochenenden darf es dann bei Radtouristikveranstaltungen (sog. RTF) auch etwas mehr sein. Einmal im Jahr starten wir zu einer größeren Ausfahrt über mehrere Tage, die uns meist in eine landschaftlich besonders reizvolle Gegend führt.

 

Unsere RTF Rund um den Kreis Tübingen findet am ersten Sonntag im Juli statt. Die ausgeschilderten Strecken sind 52 km, 78 km, 110 km und 162 km lang; bei der BDR-Wertung können dabei 1, 2, 3 bzw. 4 Punkte erzielt werden. Am selben Tag findet jeweils auch ein Volksradfahren über 25 km statt. Start und Ziel ist bei der Schulturnhalle in Bodelshausen.

GPS-Daten für alle Strecken hier.

 

Für unsere permanenten RTF Zum Kloster Kirchberg und Auf die Schwäbische Alb (79 bzw. 78 km, je 2 BDR-Punkte) gibt es hier die GPS-Daten. Kontakt: 07471-97357.

 

Eine Verschnaufpause mit Panoramablick bietet unsere RTF
Rund um den Kreis Tübingen
bei den beiden großen Touren:

Erfolgreich über spektakuläre Pässe – ein Bericht vom Engadin-Radmarathon

Am Sonntag, den 8. Juli 2012 stellten sich unser RV-Mitglied Boris Gelse und "Gastfahrer" Tim Volz aus Stuttgart einer besonderen Herausforderung: Der Engadin - Radmarathon lockte mit seinen 211 km und 3.827 Höhenmetern. Zusammen mit rund 1.500 Radlern aus ganz Europa standen Boris und Tim am Sonntagmorgen an der Startlinie und warteten auf den Startschuss, der pünktlich um 7:00 Uhr erfolgte. Vom Start weg ging es gleich über den Ova Spin (1.850m), dann wurde die italienische Grenze passiert und die Radlern rollten nach Livigno. Die erste Verpflegungsstation nach ca. 30 km, in der Schweiz "Labe" genannt, wurde von den meisten ausgelassen. Dann mussten der Forcola-Pass (2.315m) und nach kurzer Abfahrt der Bernina-Pass (2.330m) erklommen werden. Die Labe am Bernina wurde dann genutzt, um die Flaschen aufzufüllen und einen Riegel zu essen. Nach einer rasenden Abfahrt - im nun strömenden Regen - ging es noch rund 40 km durchs Tal, bevor wieder Zernez erreicht wurde. Hier konnte man sich entscheiden, ob man es mit 97 km "gut sein" lassen wollte, oder auf die Marathonstrecke einbiegen wollte. Aufgrund des andauernden Regens entschieden sich die meisten Fahrer für die kürzere Strecke. Boris und Tim bogen auf die Marathonstrecke ein, und jetzt wurde es ernst: Nach bereits rund 110 gefahrenen Kilometern ging es nun über 14 km und 957 Höhenmeter auf den Flüela-Pass (2.383m).
Inzwischen hatte der Regen aufgehört, auf der Abfahrt nach Davos zeigte sich dann sogar die Sonne,
die die Fahrer über die nächsten 50 Kilometer begleitete. Am tiefsten Punkt der Tour, der Ort heisst bezeichnenderweise Tiefencastell, versorgten die Radler sich noch einmal an der Labe, dann ging
es mit etwa 160 km in den Beinen in die Auffahrt zum Albula-Pass (2.315m, 1.280 Höhenmeter). Aufgrund der Länge, der Höhenmeter und der bereits absolvierten Strecke stellte der Albula-Pass die schwerste Prüfung des Tages dar. Spektakulär ist die Steigung, die über eine tiefe Schlucht führt, auch aufgrund der Ausblicke auf die Eisenbahntrasse der Bernina-Bahn, die dort in den Fels gesprengt wurde. Nach der Passhöhe folgte dann die Abfahrt zurück nach Zernez. Nach rund 9 Stunden Fahrzeit belegten Boris und Tim den 225. und 226. Platz, aber das spielte keine Rolle: "Für uns ging es darum, die Strecke zu schaffen, sie gemeinsam zu fahren und die Bergwelt zu erleben."
Als letzte Labe wurde auf der Rückfahrt (mit dem Auto!) eine Brauerei-Gaststätte im Allgäu
auserwählt: "Nach der schweren Tour mit den all den süßen Riegeln, dem Gel und den Bananen war der schwäbische Zwiebelrostbraten ein besonderer Genuss!"